“Astro-Alex” im Technikmuseum Speyer

29. April 2015 by Sandra Doerr

Lange Schlangen vor dem Autogramm-Tisch: Alexander Gerst im Technikmuseum Speyer (Foto: Klaus Venus)SPEYER – 165 Tage im Weltall, zuhause auf der berühmten ISS, das Handy immer griffbereit, um die deutschen Raumfahrtfans via Facebook und Twitter auf dem Laufenden zu halten: Am Samstag ist Astronaut Alexander Gerst im Technikmuseum in Speyer zu Gast gewesen. Mehr als 1000 Zuhörer wollten wissen, was „Astro-Alex“, wie ihn der Moderator ankündigte, auf seinem großen Abenteuer erlebt hat – und sich ein Autogramm von dem sympathischen Geophysiker sichern. Schon während des kurzweiligen und bilderreichen Vortrags bildeten sich lange Schlangen vorm Signiertisch.

Pe Werner: Starker Auftritt einer tollen Künstlerin

29. April 2015 by Sandra Doerr

Pe Werner im Capitol (Foto: Prosswitz)MANNHEIM – Seit 25 Jahren steht die Heidelberger Sängerin Pe Werner auf der Bühne und hat sich jetzt im ausverkauften Capitol auf eine Reise “von A nach Pe” gemacht. Gemeinsam mit ihrem langjährigen Mannheimer “Tastentier” Peter Grabinger und ihrer Band sang und erzählte sie sich bei ihrem Jubiläumskonzert durch ihre Musikkarriere – und sorgte dabei mit ihrer fröhlich-mitreißenden Art sowie ihrem kabarettistischen wie stimmlichen Talent für einen gelungenen Abend. (lesen Sie den gesamten Artikel)

Auf der Suche nach des “Führers” Kindheit

21. April 2015 by Sandra Doerr

Szene aus MANNHEIM – Mutter tot, Vater tot. Kein Sex, keine Anerkennung, keine Schokolade. Dafür Schläge, eine diffuse Wut, Unsicherheit. „Willst Du wirklich sehen, wie Papi Klein-Addi den Hintern versohlt?“ – In „Du Hitler“ von Kristo Šagor spüren vier Charaktere der Kindheit und Jugend des „Führers“ nach: als Stellvertreter für ihre eigenen faschistoiden Gedanken. Ohne Pathos, dafür mit cleveren Dialogen und trotz des ernsten Themas mit viel Unterhaltungswert inszeniert Šagor sein Stück als Schnawwel-Produktion am Mannheimer Nationaltheater. Eine Geschichtsstunde, die nachdenklich macht und fasziniert in ihrer brennenden Aktualität. (lesen Sie den gesamten Artikel)

Kristo Sagor inszeniert Hitlers Jugend

19. April 2015 by Sandra Doerr

Kristo Sagor, Autor und Regisseur (Foto: Rinderspacher)MANNHEIM – Der Vater stirbt, wenige Jahre später auch die Mutter. Zurück bleibt ein Junge, der seine Pubertät ohne Eltern durchleben musste, der später zum schlimmsten Diktator aller Zeiten wurde: Adolf Hitler. Er war 13, als sein Vater starb, betrauerte seine Mutter mit 18. Was haben diese beiden Verluste mit ihm gemacht? Wäre er auch ohne sie zum “Führer” geworden? In Kristo Sagors Stück “Du Hitler” begeben sich vier Personen auf die Suche nach dem Menschen Adolf Hitler. Was sie finden, sind ihre eigenen Leben voller Ambivalenzen, alltäglich-faschistoider Züge und vieler Fragen, auf die es noch viel mehr Antworten gibt. (lesen Sie den gesamten Artikel)

TV Noir: Tiefgründig ohne Kitsch und Pathos

19. April 2015 by Sandra Doerr

Tex am Klavier, im Hintergrund Maxim und Band (Foto: Sandra Dörr)MANNHEIM – Die Stehlampe ist da, das Sofa auch: “TV Noir” kann beginnen. Seit 2011 ist das Web-TV-Format mit Akustikkonzerten in Deutschland unterwegs, bei denen wechselnde Künstler zusammen mit Gastgeber Tex auftreten. Im BASF-Gesellschaftshaus in Ludwigshafen stand mit ihm Maxim auf der Bühne. Der Kölner Singer/Songwriter hatte traurige, sinnsuchende Balladen mitgebracht, mit denen er zwar manchmal die Stimmung tötete, am Ende aber für Begeisterung sorgte. (lesen Sie den gesamten Artikel)

Ein “Sturm” mit Heyme in der Neckarstadt-West

14. April 2015 by Sandra Doerr

Hansgünther Heyme mit einigen MANNHEIM – Ein ganz hartes Pflaster, kriminell durchforstet mit Geldwäsche, Rotlichtmilieu und Kinderprostitution. So beschreibt Regisseur Hansgünther Heyme, zuletzt Intendant des Theaters im Pfalzbau in Ludwigshafen, den Mannheimer Stadtteil Neckarstadt-West. Und dennoch soll genau dieses Quartier im Juni Schauplatz großen Theaters werden: Mit Laiendarstellern arbeitet Heyme, Träger des Kunstpreises Rheinland-Pfalz, gerade an einer Inszenierung von Shakespeares „Sturm“ – zweisprachig auf Bulgarisch und Deutsch. „Ich will einen tiefen, theatralischen Kontakt zwischen den zugewanderten Bulgaren und den Einheimischen herstellen“, sagt der Regisseur. (lesen Sie den gesamten Artikel)

“Wenn ich das schaffe, schaffe ich alles”

11. April 2015 by Sandra Doerr

WORMS – “Lassen Sie die Schuhe an, das ist kein typisch muslimischer Haushalt”, sagt Gülten Polat zur Begrüßung. Sie trägt eine pinkfarbene Leinenbluse, auf dem Esstisch stehen pastellfarbene Dekofiguren neben türkischen Teetassen. Als sie sieben Jahre alt war, kam sie mit ihrer Familie nach Deutschland – und erinnert sich noch gut daran, wie furchtbar es für sie war, in der ersten Klasse zu sitzen, ohne ein Wort Deutsch zu können. Es dauerte lange, bis sie ankam. Heute hilft die 45-Jährige vorzugsweise selbst Menschen beim Start in ein neues Leben. (lesen Sie den gesamten Artikel)

James Last verabschiedet sich von Publikum

11. April 2015 by Sandra Doerr

James Last in Mannheim (Foto: AfP Asel)MANNHEIM – Seine Band läuft wie ein Uhrwerk, viel machen muss James Last auf der Bühne der Mannheimer SAP Arena nicht, um seine Fans zu begeistern. Mit nur wenigen Gesten steuert er das 29-köpfige Orchester und die fünf Sänger durch einen Abend zwischen Rock, Volksmusik und Pop. Außer einer kurzen Halbzeitpause gönnt er weder sich noch den Musikern noch dem begeisterten Publikum eine Pause. (lesen Sie den gesamten Artikel)

“Es geht um die ganz großen Gefühle”

9. April 2015 by Sandra Doerr

André Eisermann; hier als Kaplan bei den Nibelungenfestspielen in Worms (Foto: zg)MANNHEIM – André Eisermann war Kaspar Hauser, “Schlafes Bruder” brachte ihm eine Nominierung für den Golden Globe ein. Doch der Wormser ist nicht nur gefragter Schauspieler, er ist auch Goethe-Verehrer. Mit seiner “Werther”-Lesung kommt er am 10. April nach Mannheim in die rem. Wir sprachen mit ihm über die Lust an guten Texten, schluchzendes Publikum und die bemerkenswerte Aktualität der Roman-Leiden. (lesen Sie den gesamten Artikel)

“Ich will zeigen, dass alle Menschen gleich sind”

26. März 2015 by Sandra Doerr

Sumera Nizami Jeckel (Foto: Photoagenten.com/Ben Pakalski)WORMS – “Ich bin kein Ausländer, noch bin ich Inländer. Ich bin ein Mensch.” Dieses Zitat von Naim Sharifi hat es Sumera Nizami Jeckel angetan. “Ich will zeigen, dass alle Menschen gleich sind. Das ist meine Mission”, sagt die zierliche 44-Jährige, seit Kurzem Vorsitzende des Beirats für Migration und Integration der Stadt Worms. Es sind keine leeren Worte. Sie weiß genau, wovon sie spricht. (lesen Sie den gesamten Artikel)