Archiv für die Kategorie „Theater“

“Mahala International”: Theater mit Flüchtlingen

Montag, 28. September 2015

Mahala International: Luise Rist (re.) mit ihrer Theatergruppe im Pfalzbau. (Foto: Sandra König)Acht Jugendliche und junge Erwachsene sitzen im Kreis, abwechselnd stellen einige von ihnen pantomimisch etwas dar, “das sie von zuhause mitgebracht haben”. Ihr Zuhause ist in Syrien, Afghanistan, Somalia. Es ist eine Vorübung, die Luise Rist mit ihnen im Pfalzbau macht. Es geht um Lockerheit. Um Vertrauen. Erst einmal, alles andere kommt später. Ihr Ziel: Theater machen – und Menschen verbinden. Mahala International hat sie ihre sehr bunte Gruppe getauft. (lesen Sie hier den gesamten Artikel)

Christine Bossert neue TiG7-Leiterin

Montag, 28. September 2015

Christine Bossert vor dem TiG7. (Foto: Sandra König)Sie nennt sich selbst eine “große Freundin von Umgestaltung”, hat einen Hang zu schwarzer Kleidung, lacht gerne und viel, ist eigentlich schüchtern und kündigt lieber, bevor sie “ein motzender Kantinenheini” wird: Christine Bossert ist die neue künstlerische Leiterin des TiG 7 – und hat viel vor mit dem kleinen Theater mitten in den Quadraten. (lesen Sie hier den gesamten Artikel)

Schillertage starten am NTM mit “Die Räuber”

Mittwoch, 17. Juni 2015

MANNHEIM – „Die Räuber“ wollen nicht gefällig sein. Sie können es auch gar nicht. Das Drama, am 13. Januar 1782 in Mannheim uraufgeführt, ist jetzt zur Eröffnung der 18. Internationalen Schillertage zurück im Repertoire des Nationaltheaters. Der spanische Bühnen-Berserker Calixto Bieito geht in seiner Inszenierung behutsam mit dem schweren Stoff um und setzt auf die Wirkung des großen Themas statt auf Effekthascherei. (lesen Sie den gesamten Artikel hier)

In den Massengräbern der Möglichkeiten

Mittwoch, 27. Mai 2015

MANNHEIM – Das Ensemble des Nationaltheaters Mannheim hat mit „Jenseits von Fukuyama“ das erste Stück seines neuen Hausautoren Thomas Köck auf die Bühne des Werkhauses gebracht – eine sarkastisch-düstere Utopie, erschreckend greifbar und dank der kreativen, intelligenten Sprache des Autors trotzdem unterhaltsam. Leider geriet die Inszenierung von Dominic Friedel stellenweise ausgesprochen langatmig. Und: Er verpasste gleich mehrere gute Schlusspunkte. (lesen Sie hier den gesamten Artikel)

NTM-Hausautor: Thomas Köck im Interview

Montag, 18. Mai 2015

Thomas Köck (Foto: Nationaltheater)MANNHEIM – Er ist neuer Hausautor des Nationaltheaters und wartet direkt mit einem preisgekrönten Stück auf: Mit “Jenseits von Fukuyama” gewann Thomas Köck den Osnabrücker Dramatikerpreis. Am 20. Mai hat es im Studio Werkhaus Premiere. Wir sprachen mit dem Autor über Bedeutungshierachien, Facebook – und die Bedeutung der sozialen Medien für unsere Zukunft. (lesen Sie das gesamte Interview hier)

Auf der Suche nach des “Führers” Kindheit

Dienstag, 21. April 2015

Szene aus MANNHEIM – Mutter tot, Vater tot. Kein Sex, keine Anerkennung, keine Schokolade. Dafür Schläge, eine diffuse Wut, Unsicherheit. „Willst Du wirklich sehen, wie Papi Klein-Addi den Hintern versohlt?“ – In „Du Hitler“ von Kristo Šagor spüren vier Charaktere der Kindheit und Jugend des „Führers“ nach: als Stellvertreter für ihre eigenen faschistoiden Gedanken. Ohne Pathos, dafür mit cleveren Dialogen und trotz des ernsten Themas mit viel Unterhaltungswert inszeniert Šagor sein Stück als Schnawwel-Produktion am Mannheimer Nationaltheater. Eine Geschichtsstunde, die nachdenklich macht und fasziniert in ihrer brennenden Aktualität. (lesen Sie den gesamten Artikel)

Kristo Sagor inszeniert Hitlers Jugend

Sonntag, 19. April 2015

Kristo Sagor, Autor und Regisseur (Foto: Rinderspacher)MANNHEIM – Der Vater stirbt, wenige Jahre später auch die Mutter. Zurück bleibt ein Junge, der seine Pubertät ohne Eltern durchleben musste, der später zum schlimmsten Diktator aller Zeiten wurde: Adolf Hitler. Er war 13, als sein Vater starb, betrauerte seine Mutter mit 18. Was haben diese beiden Verluste mit ihm gemacht? Wäre er auch ohne sie zum “Führer” geworden? In Kristo Sagors Stück “Du Hitler” begeben sich vier Personen auf die Suche nach dem Menschen Adolf Hitler. Was sie finden, sind ihre eigenen Leben voller Ambivalenzen, alltäglich-faschistoider Züge und vieler Fragen, auf die es noch viel mehr Antworten gibt. (lesen Sie den gesamten Artikel)